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Ricky Leroy Brown – Bombast Moments
Eine Stimme wie Aretha Franklin, die Seele von Prince und mit der Power eines Freddie Mercury – Ricky Leroy Brown vereint in sich die Eigenschaften herausragender Musikgrössen und entwickelt dadurch seinen eigenen, genreübergreifenden Musikstil.
Der Multi-Instrumentalist
Sein musikalisches Talent deutete sich bereits im Alter von acht Jahren an, als er mit dem Schlagzeugspielen bei Martin Isenegger (u.a. Produzent für Tina Turner) begann und durch ausserordentliches Rhythmusgefühl und Enthusiasmus auffiel. Als Jugendlicher entschloss er sich zu einer Karriere als Profimusiker und verbrachte fortan seine Zeit mit der Vorbereitung für das WIAM, das
Winterthurer Institut für aktuelle Musik.
Die für das Studium erforderlichen Klavierkenntnisse brachte er sich mit 17 Jahren selbst bei und ohne Matura blieb für den gebürtigen Basler nur der Weg über die Talentsichtung, die er 2008/09 erfolgreich durchlief. Im ersten Studienjahr gründete er als Schlagzeugstudent seine erste Band, in der er selbst allerdings die Rollen des Pianisten und Frontsängers übernahm. Ein Jahr später wechselte er das Studienhauptfach von Schlagzeug auf Gesang, in dem ihn der Schweizer Jazzsänger Marcello Wick 2011 zum Abschluss führte.
Geprägt durch die Musik von Queen, begann RLB kurz vor dem Start des Studiums damit, eigene Songs zu schreiben. Die grosse Präsenz von
E-Gitarre im Prog-Rock, liess in ihm den Wunsch wachsen, selbst Soli auf der Gitarre spielen zu können. Inspiriert durch den Stil eines Prince, kaufte er sich 2013 seine erste Gitarre und erlernte das Instrument als Autodidakt. Etwa zeitgleich fiel ihm der erste E-Bass in die Hände, auch diesen erlernte er im Selbststudium. Stimmlich bildete sich RLB nach seinem Studium etwa bei der preisgekrönten Chanson-, Musical- und Opernsängerin Sylph Heckendorn weiter, an der Gitarre fand er 2019 mit dem spanischen Gitarristen und Musikproduzenten Carlos Heredia einen Lehrmeister. Mit Guido Melone hat er zudem seit 2011 eine renommierte Bluesgrösse als musikalischen Mentor an seiner Seite.
Diese instrumentelle Vielfalt ermöglicht es RLB heute, gemäss dem Prince-Konzept, sämtliche Instrumente und Vocals der eigens komponierten oder arrangierten Songs selbst einzuspielen. Für das Mastering arbeitet er mit den international renommierten PKO-Studios in Madrid zusammen.
«Bombast Music» – Die musikalische Prägung
Diese eigenen Songs bezeichnet RLB selbst seit 2012 als «Bombast Music» und meint damit eine Mischung aus dem Queen-eigenen Prog-Rock und der theatralischen Komponente einer «Rocky Horror Picture Show». Während er seine Kompositionen weiterhin an der Songstruktur von Queen orientiert, fliesst seit 2020 zunehmend Black Music in sein Werk mit ein. Die typischen Funk-Klänge von Prince und die divenhafte Soul-Gospel-Stimmfarbe einer Aretha Franklin zeigen sich verstärkt seit seinem Album «KINGNQUEEN» (2023). Das Provokante, Tanzbare dieser Songs ergänzt er bei den neueren Werken immer wieder durch eine textuelle Tiefe im Stil von George Michael mit einer zugleich weichen aber auch starken Stimmqualität in dem von RLB beherrschten Spektrum von vier Oktaven.
«Bombast Moments» – Konzerte & Performances
Seine Songs betrachtet RLB als Teil eines Gesamtwerkes, in dem das Visuelle eine wichtige Rolle spielt. Der Filmeliebhaber produziert daher regelmässig Videoclips mit starken Bildern und tiefgründigem Storytelling.
Entsprechend stark ist neben seiner Musik auch seine Bühnenpräsenz: Schwarze Outfits, goldene Gitarren – der selbsternannte «Golden One» ist ein unangepasster Showmaster, bezieht sein Publikum mit ein, animiert durch energiegeladene Performance und charmante Provokation.
Seinen ersten grossen Auftritt hatte er 2012 am Freddie Mercury Day in Montreux, wo er mit 21 Jahren als erster Schweizer überhaupt die Ehre hatte, zu spielen. Die Schweizer Nationalität führte allerdings auch zu Rückschlägen: 2015 wurde im Rahmen des «Basel Tattoo» sein Arrangement der Nationalhymne als «zu bombastisch» abgelehnt und die Jury der SRF-Sendung «Stadt Land Talent» bezeichnete ihn 2023 als «nicht schweizerisch genug».
Neben unzähligen erfolgreichen, aber kleineren Auftritten in der Schweiz, wartete der grosse Erfolg für RLB somit im Ausland. Als Frontsänger der spanischen Queen-Coverband «Q71» spielte er 2020-2022 spanienweit vor zehntausenden Zuschauern und schaffte es mit seinen eigenen Songs „The Way You Dress“ (2023) und „The Redhead Blues“ (2025) in über 180 Radios der Welt. Nach ersten erfolgreichen Konzerten in Deutschland, erweitert RLB seinen Radius auf den gesamten deutschsprachigen Raum und strebt nach weiteren internationalen Auftritten. Auch die Schweiz bleibt weiterhin im Fokus, denn in Anbetracht der sich wandelnden und öffnenden Musikbranche, hofft RLB auch in seinem Heimatland auf mehr Anerkennung für seine progressive Musik und sein individuelles Auftreten.
T-Bone Steak und Nachhilfe – RLB backstage
Jeder Künstler braucht Müssiggang, um sich zu Neuem inspirieren zu lassen. RLB findet die Muse beim Kochen – schliesslich hätte er sich durchaus eine Karriere als Koch vorstellen können, wenn das mit der Musik nicht geklappt hätte. Lieblingsgericht? Ganz klar T-Bone Steak mit Bernaise!
Auch in der Welt von Film und Schauspiel kann sich RLB verlieren. Sein Wissen über Hollywood und Co. hat ihm dabei auch bei mancher Videoclip-Produktion enorm weitergeholfen. Und vom Film ist es nicht weit zum Videospiel. Auf dem Treppchen der besten Spiele stehen für RLB «Super Smash Brothers», die Welt von «Zelda» oder «Expedicion 33». Er ist hartnäckig im Kampf gegen Superbosse und wenn er stirbt, dann straft er sich selbst mit Liegestützen – irgendwann muss auch ein Musiker schliesslich etwas für Bühnenbody tun und Snowboarden ist leider kein Ganzjahressport. Dank seines enorm grossen Wissens auch im Bereich Gaming, seiner Offenheit und seiner wohl dosierten Sassyness, arbeitete er viele Jahre für Nintendo als Moderator und Promoter.
Mittlerweile hat RLB zunehmen auch Lehrtätigkeiten übernommen. Seine Schülerschaft reicht von Pensionären, die schon immer mal Klavier lernen wollten, über Primarschüler, die sich an seinen kindertauglichen Covern von Klassikern wie «Cocain» erfreuen, hin zu Schlagzeugstudenten, die angesichts von Harmonielehre Magenschmerzen bekommen.